JPG, PNG, WEBP oder HEIC: Welches Bildformat Sie verwenden sollten und was es für Ihr PDF bedeutet
Bild ist nicht gleich Bild. Das Format, in dem ein Foto gespeichert ist, bestimmt seine Dateigröße, ob es Transparenz unterstützt und wie viel Qualität erhalten bleibt. Wer die Unterschiede kennt, erhält schärfere und kleinere PDFs.
JPG (oder JPEG): der Standard für Fotos
Das am häufigsten verwendete Format in Kameras und Smartphones. Es komprimiert „verlustbehaftet“: Details, die das Auge kaum wahrnimmt, werden verworfen, damit die Datei klein bleibt. Ideal für Fotos – aber bei jedem erneuten Speichern geht etwas Qualität verloren, und Transparenz wird nicht unterstützt. Beim Umwandeln in PDF bettet OrdenaPDF JPGs unverändert ein, ohne erneute Komprimierung.
PNG: Schärfe für Screenshots und Grafiken
PNG komprimiert „verlustfrei“: Das Bild bleibt exakt erhalten. Deshalb eignet es sich ideal für Screenshots, Diagramme, Logos oder Bilder mit Text und scharfen Kanten. Transparenz wird unterstützt. Nachteil: Bei Fotos ist PNG deutlich größer als JPG. Auch im PDF wird es verlustfrei eingebettet.
WEBP und AVIF: die modernen Web-Formate
Viele Websites liefern Bilder als WEBP oder AVIF aus, weil sie bei ähnlicher Qualität deutlich kleiner als JPG sind. Wenn Sie ein Bild aus dem Browser speichern, landet es wahrscheinlich in einem dieser Formate. PDF unterstützt sie nicht direkt, daher werden sie beim Erstellen in hochwertiges JPG umgewandelt (transparente Bereiche erhalten einen weißen Hintergrund).
HEIC: iPhone-Fotos
Seit Jahren speichern iPhones Fotos als HEIC, das etwa halb so viel Platz wie ein vergleichbares JPG benötigt. Der Haken ist die Kompatibilität: Viele Programme und Browser außerhalb der Apple-Welt können es nicht öffnen. Safari kann HEIC umwandeln; in anderen Browsern stellen Sie die Kamera am besten auf „Maximale Kompatibilität“ oder exportieren die Fotos als JPG.
GIF und BMP: ältere Formate
GIF unterstützt nur 256 Farben und wird heute fast nur noch für kurze Animationen genutzt; im PDF bleibt nur das erste Einzelbild erhalten. BMP speichert Bilder unkomprimiert, die Dateien sind daher riesig. Beide werden beim Erstellen des PDFs verlustfrei in PNG umgewandelt.
Kurzübersicht: welches Format wofür
- Foto einer Person, einer Landschaft oder eines abfotografierten Dokuments: JPG.
- Screenshot, Diagramm, Schema oder Logo: PNG.
- Bild von einer Website: meist WEBP – funktioniert so auch fürs PDF.
- iPhone-Fotos, die Sie mit anderen teilen: besser JPG („Maximale Kompatibilität“).
- Dokumente zum Ausdrucken: jedes der genannten Formate, mit guter Auflösung (mindestens 1500 Pixel an der langen Seite für ein A4-Blatt).
Die Auflösung ist wichtiger als das Format: Ein JPG-Foto mit 3000 Pixeln wird viel besser gedruckt als ein PNG mit 600 Pixeln.
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